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URBAN HORNS
konzept | technik | komposition | instrumentarium | aufführungen

Komposition


BILD: Komposition und musikalische Struktur

„Diese Musik hat eine dreidimensionale Anmutung, allein schon durch die Tatsache, dass die Klänge den Hörer aus sehr verschiedenen Richtungen erreichen. Die fein verwobene Klangarchitektur, die in den Außenräumen entsteht, wölbt sich als akustisches Ambiente über die Landschaft und korrespondiert mit den dort üblicherweise klingenden Geräuschen. Denn diese können ja nicht ausgeschaltet werden, sondern gehören integrativ zur Landschaft."


___Beschreibung___

Christof Schläger arbeitet in seinem Hornkonzert zunächst mit einfachen Strukturen, es sind traditionelle Kompositionstechniken, zum Beispiel zeitversetzte Wiederholungen wie man sie aus der Fuge kennt oder ineinandergreifende Rhythmen wie in der minimal music. Mit raffinierten Variationen und mit der Verflechtung der Instrumente erzeugt Christof Schläger eine mehrstimmige musikalische Struktur. Durch die Echo-Effekte der Landschaft schließlich, gerät das Stück zu einem komplexen dreidimensionalen Gebilde.

Die musikalischen Ereignisse beider Masten verzahnen sich nun nach einem kompositorischen Plan. Wie genau das geschieht, hängt allerdings nicht nur von der Partitur ab, sondern auch von der Physik.


___ Audio: ___

2011, Deutschlandfunk, Atelier Neuer Musik
Klänge, die über Wasser Schweben

Download:
Klänge, die über Wasser Schweben (PDF)


2007, Deutschlandfunk
Hornkonzert am Kanal

Seine Eindrücke über die Wirkung der Instrumente beschrieb Dr. Hanno Ehrler in einem DLF-Beitrag:

"...tatsächlich verändert sich die Musik wenn man sich zwischen den Klangorten bewegt. Die Gewichtung des Klangeindrucks verschiebt sich hin zu dem Klangerzeuger dem man sich nähert. Außerdem entstehen sehr prägnante Echos der durchdringenden Schiffshornklänge, sie bilden eine eigenständige Schicht der Komposition die zudem davon zeugt das der Schall weit getragen wird, den Klangraum den Christof Schläger mit seinem Hornkonzert aufspannt, umfasst einige Quadratkilometer. Christof Schläger arbeitet in seinem Hornkonzert zunächst mit einfachen Strukturen, es sind traditionelle Kompositionstechniken, zum Beispiel zeitversetzte Wiederholungen wie man sie aus der Fuge kennt oder ineinandergreifende Rhythmen wie in der minimal music. Mit raffinierten Variationen und mit der Verflechtung der Instrumente erzeugt Christof Schläger eine mehrstimmige musikalische Struktur. Durch die Echo-Effekte der Landschaft schließlich, gerät das Stück zu einem komplexen dreidimensionalen Gebilde..."