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Schall und Rauch

2011 WDR Schall und Rauch, Herne/Castrop-Rauxel

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Projektbeschreibung
Jahrzehnte nach der Stilllegung wird es wieder laut auf der Zeche Teutoburgia. Vom Förderturm erklingen durch druckluftbetriebene Hörner unbekannte Signalfolgen. Aus der Ferne sind weitere Signalfolge zu hören. Sie kommen von dem zwei Kilometer entfernt stehenden, zweiten Förderturm an der Zeche Erin. Kreiert hat dieses einstündigen Übertage-Konzert zwischen den beiden Fördertürmen der Klangkünstler Christof Schläger. Ganze Gruppen von seinen speziell gebauten und gestimmten Drucklufthörnern spielen die Komposition. Das raumübergreifende Konzert hört man nicht nur an den Fördertürmen, sondern der Besucher kann sich entfernen und das Konzert im Weiten Umkreis der Fördertürme erleben.

In der beigefügten Karte sind akustischen Punkte markiert, die besucht werden können, um den Landschaftsklang immer neu zu erleben. Der Schall braucht fast 6 Sekunden von einem Turm zum Anderen. Je nach Windrichtung entstehen so auf dem Weg viele musikalische Orte, an denen die Kompositionen zu einer überraschenden Synthese findet. Die Komposition hat zwei Pausen von ca. 5 Minuten, damit man zum einem weiteren Standort wechseln kann. An diesen Hör-Orten entfaltet sich die besondere Idee der Hornkonzertes in urbaner Landschaft. Gelegentliche Rauchzeichen markieren die Fördertürme, falls sie mal aus dem Blickfeld geraten.

Instrumente:


Horngruppe

Bilder:

Video:

2011 Hornkonzert Herne/Castrop-Rauxel

Quelle: Stefan Kuhn

 

 
Christof Schläger - Klang - Kunst - Komposition